Logo
transparent
Members
1 Male

Popularity
---

Followers
---

Origin
origin flag ---

Genre
flagClassical

Style
---

Mood
---

Born

1939

Active
calendar icon ---dead icon 2010

Cutout
transparent

Alternate Name
Boris Tischtschenko

heart icon Most Loved Tracks
No loved tracks found...

youtube icon Music Video Links



Artist Biography search icon flag icon
Boris Iwanowitsch Tischtschenko (russisch Борис Иванович Тищенко, wiss. Transliteration Boris Ivanovič Tiščenko; * 23. März 1939 in Leningrad; † 9. Dezember 2010 in Sankt Petersburg) war ein russischer Komponist.

Boris Tischtschenko, studierte von 1954 bis 1957 Komposition (bei Galina Ustwolskaja) und Klavier an der Musikfachschule Leningrad. Danach wechselte er ans Leningrader Konservatorium, wo er bis 1963 ebenfalls Komposition (bei Wadim Salmanow, Orest Jewlachow und Wiktor Woloschinow) sowie Klavier (bei Abraham Logovinsky) studierte. Von 1962 bis 1965 war er Aspirant bei Dmitri Schostakowitsch. Ab 1965 lehrte Tischtschenko selbst am Leningrader Konservatorium, zunächst theoretische Fächer, ab 1974 Komposition. Im Jahre 1986 wurde er zum Professor ernannt. Neben seiner Kompositions- und Lehrtätigkeit hat er musikwissenschaftliche Schriften unter anderem über Claudio Monteverdi, Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch veröffentlicht. Er trat auch als Pianist auf. 1978 wurde Tischtschenko der Glinka-Preis verliehen.

Tonsprache:
Boris Tischtschenko war ein sehr origineller und eigenständiger Komponist. Nachdem er in den 1960er Jahren als einer der ersten sowjetischen Komponisten mit modernen Kompositionstechniken wie der Zwölftontechnik experimentiert hatte, entwickelte er Anfang der 1970er Jahre einen Personalstil, der von den Spätwerken Schostakowitschs ausgeht. Dessen Einfluss zeigt sich vor allem in der Melodik, Rhythmik und Instrumentation. Boris Tischtschenko bevorzugte freie Formen und schrieb häufig monothematisch. Er blieb der Tradition verpflichtet, weite Passagen seiner Werke sind tonal gehalten und durch recht einfache, nicht selten sogar diatonische Themen gekennzeichnet. Diesen Stellen stehen Abschnitte gegenüber, die moderne Stilmittel wie extreme Dissonanzenanreicherung bis hin zur Clusterbildung verwenden. Auffällig ist ein Hang zu kunstvoller Polyphonie. Manchmal zeigt sich auch der Einfluss von sowjetischem Jazz oder russischer Folklore. Einen besonderen Akzent legte Tischtschenko auf die Rhythmik, die an den Kulminationspunkten oft wild und sehr dominant ist; teilweise setzte er Polymetrik ein. Charakteristisch für seine Tonsprache sind außerdem humoristische bis ironische Elemente. Boris Tischtschenko bevorzugte großformatige, sehr ausgedehnte Gattungen. Seine Orchesterwerke weisen häufig eine große Besetzung auf, die aber meistens eher kammermusikalisch eingesetzt wird.
(Wikipedia)
wiki icon

Wide Thumb
transparent

Clearart
transparent

Fanart
transparent icontransparent icon
transparent icontransparent icon

Banner
transparent icon

User Comments

transparent iconNo comments yet..


Status
unlocked icon
Unlocked
Last Edit by Axel1105
20th May 2023

Socials


Streaming


External Links
fanart.tv icon musicbrainz icon last.fm icon amazon icon