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Oleg Iossifowitsch Maisenberg (russisch Олег Иосифович Майзенберг; * 29. April 1945 in Odessa, Ukrainische SSR, UdSSR (heute Ukraine); † 16. April 2026) war ein russischer Pianist und Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Mit fünf Jahren erhielt Maisenberg den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter. 1965 besuchte er die Zentrale Musikschule in Kischinew und studierte von 1966 bis 1971 am Gnessin-Institut in Moskau bei Alexander Jocheles, dessen Assistent er später wurde.
Beim Schubert-Wettbewerb 1967 in Wien gewann Maisenberg den zweiten Preis. Im selben Jahr konnte er dort einen weiteren Wettbewerb für sich entscheiden, den der Musik des 20. Jahrhunderts.
Zwischen 1971 und 1980 trat er in Abonnementskonzerten der Moskauer Philharmoniker sowie mit anderen sowjetischen Orchestern auf. 1972 kam es zu einem ersten kammermusikalischen Konzert mit Gidon Kremer, mit dem ihn seitdem eine künstlerische Partnerschaft verband.
1981 entfloh Maisenberg dem sowjetischen System und ließ sich im Westen in Wien nieder.
Unter Eugene Ormandy gab er 1983 sein Amerika-Debüt mit dem Philadelphia Orchestra. Zwischen 1985 und 1998 lehrte Maisenberg als Professor an der Stuttgarter Musikhochschule, von 1. März 1998 bis 2015 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Die Folgen eines Autounfalls 1997, der zu einer Behinderung seiner rechten Hand führte, zwangen ihn, seine Spieltechnik zu verändern und ungewohnte Fingersätze zu üben.
2004 gab Maisenberg anlässlich seines 60. Geburtstages im Wiener Musikverein neun Konzerte mit Werken russischer Komponisten.
Am 16. April 2026 starb Oleg Maisenberg wenige Wochen vor seinem 81. Geburtstag.
(Wikipedia)
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