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Gino Paoli


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1 Male

Origin
origin flag Monfalcone, Italy

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Style
Rock/Pop

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Gino Paoli (* 23. September 1934 in Monfalcone; † 24. März 2026) war ein italienischer Cantautore und Politiker.

Neben eigenen Erfolgen schrieb Paoli im Lauf seiner Karriere zahlreiche Songs, die von anderen Interpreten gesungen wurden, etwa für Claudio Villa, Ornella Vanoni, Luigi Tenco, Gianni Morandi, Patty Pravo, Franco Battiato oder auch Marco Masini. Er galt als Wegbereiter von Lucio Dalla, den er 1964 kennenlernte und förderte, aber auch von Francesco De Gregori und Francesco Guccini.

Musik:
Geboren 1934 in Monfalcone zog er mit seiner Familie wenige Monate nach seiner Geburt nach Genua. Seine Leidenschaft zur Musik hat Paoli von seiner Mutter, die Pianistin war. In Genua tat er sich mit anderen Musikern wie Luigi Tenco, Bruno Lauzi und Fabrizio de Andre zusammen. Diese Gruppe von Liedermachern, die zur sogenannten „Genueser Schule“ (Scuola di Genova) gerechnet wurden, leiteten die Mode der italienischen Autorenlieder ein und können somit als Wegbereiter der Musikproduktion in Italien bezeichnet werden. Später arbeitete Paoli mit zahlreichen italienischen Musikern zusammen.

Zwischen 1959 und 1960 nahm er bei Dischi Ricordi erste Lieder auf: Il cielo in una stanza, das später von Mina bekannt gemacht wurde, und La gatta sowie Sassi, die große Verkaufserfolge wurden. Beim Sanremo-Festival 1961 präsentierte er mit Tony Dallara das Lied Un uomo vivo, weitere Erfolgstitel waren Gli innamorati sono sempre soli, Senza fine und Un perfetto delitto d’amor. Eines von Paolis auch international bekanntesten Liedern wurde Sapore di sale (1963), das er gemeinsam mit dem Orchester von Ennio Morricone (mit Gato Barbieri am Saxophon) aufnahm und das die Spitze der italienischen Singlecharts erreichte. Für Ornella Vanoni schrieb er in diesen Jahren auch das bekannte Senza fine.

Nach diesen frühen Erfolgen verschwand Paoli, abgesehen von zwei Sanremo-Teilnahmen (1964 mit Ieri ho incontrato mia madre, zusammen mit Antonio Prieto; 1966 mit La carta vincente, zusammen mit Ricardo) aus dem Rampenlicht. Anfang der 1970er-Jahre meldete er sich mit dem Album Le due facce dell’amore zurück und erhielt auch vermehrt Zuspruch vonseiten der Kritiker. 1974 wurde er mit dem Tenco-Preis ausgezeichnet. In den 80er-Jahren gelangen ihm auch mit einigen Singles wieder Erfolge, etwa Ti lascio una canzone (1981), Averti addosso (1984), das mit einer Targa Tenco als bestes Lied ausgezeichnet wurde, oder Una lunga storia d’amore (entstanden für den Film Una donna allo specchio von 1984). Nach einer gemeinsamen Tournee mit Ornella Vanoni erschien 1985 ein erfolgreiches Livealbum, 1986 schrieb Paoli zusammen mit Zucchero die beiden Songs Come il sole all’improvviso und Con le mani.

In Sanremo ging er 1989 mit Questa volta no ein weiteres Mal ins Rennen. 1991 kehrte Paoli mit dem Lied Quattro amici erstmals in die Singlecharts zurück, nachdem es den Wettbewerb Festivalbar gewonnen hatte. Im Zuge dieses Erfolgs erreichte sein Album Matto come un gatto die Spitze der Albumcharts. Ein weiterer Erfolg gelang ihm 1993 mit dem Lied La bella e la bestia, einem Duett mit seiner Tochter Amanda, das er für den italienischen Soundtrack des Disney-Zeichentrickfilms Die Schöne und das Biest aufgenommen hatte. 2002 kehrte er zum Sanremo-Festival zurück und präsentierte Un altro amore, mit dem er Platz drei erreichte. Aus einer weiteren Zusammenarbeit mit Ornella Vanoni ging 2004 das Album Ti ricordi? No non mi ricordo hervor, gefolgt von einem weiteren gemeinsamen Livealbum. Im selben Jahr wurde der Cantautore beim Sanremo-Festival mit dem Preis für das Lebenswerk ausgezeichnet.

Zusammen mit den Jazzmusikern Enrico Rava, Danilo Rea, Flavio Boltro, Rosario Bonaccorso und Roberto Gatto veröffentlichte Paoli 2007 das Jazzalbum Milestones. Un incontro in jazz. Zwei Jahre später legte er das Album Storie vor, begleitete Malika Ayane bei einem ihrer Sanremo-Auftritte und feierte sein 50-jähriges Bühnenjubiläum mit der umfangreichen Kompilation Senza fine, wofür er Il cielo in una stanza zusammen mit Carla Bruni neu aufnahm. 2011 erschien ein weiteres Jazzalbum, mit Danilo Rea arbeitete er auch in den Folgejahren weiterhin zusammen (2012 für Due come noi che…, 2013 für Napoli con amore und 2017 für 3). 2013 wurde er Präsident der italienischen Verwertungsgesellschaft SIAE, bis zu seinem freiwilligen Rücktritt 2015. 2018 erhielt er den Premio Chiara in der Kategorie Le parole della musica.

Politik:
1987 trat Gino Paoli als Kandidat der Kommunistischen Partei Italiens für die Wahl in die Abgeordnetenkammer an und wurde dabei ins Parlament gewählt. Nachdem er in der folgenden Legislaturperiode die Wiederwahl nicht erreicht hatte, zog sich Paoli nach 1992 bald wieder aus der Politik zurück.

Privatleben:
Paoli war zweimal verheiratet. Aus seiner ersten Ehe hatte er einen Sohn sowie aus einer Beziehung mit der Schauspielerin Stefania Sandrelli eine Tochter, Amanda Sandrelli. Weitere zwei Söhne hatte er aus seiner zweiten Ehe. Er starb im März 2026 im Alter von 91 Jahren.
(WIkipedia)
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25th Mar 2026

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